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верди атилла

Saioa Hernandez als Odabella, Ildar Abdrazakov als Attila (Mitte) und Fabio Sartori als Foresto.

Szene aus der Oper „Attila“ von Giuseppe Verdi in der Regie von Davide Livermore an der Mailänder Scala.

(Teatro alla Scala / Ufficio Stampa) (Brescia/Amisano - Teatro alla Scala)Traditionell eröffnet eines der berühmtesten Opernhäuser der Welt, die Mailänder Scala, seine Saison zum 7. Unsere Kritikerin sah einen gelungenen Abend mit Verdis "Attila" in der Regie von Davide Livermore.

Vom russischen Bass Ildar Abdrazakov, der heute abend die Rolle des Hunnenkönigs sang, stammt die Aussage, er sei überhaupt erst durch Verdis Oper "Attila" dazu inspiriert worden, Sänger zu werden.

Und tatsächlich habe Abdrazakov als Attila heute Abend einen Triumph gefeiert, sagt Kritikerin Franziska Stürz.

Abdrazakov habe schon häufig an der Scala gesungen und sei dies gewohnt.

"Aufregender war der Abend bestimmt für die Debütantin Saioa Hernandez, die die Odabella gab.

Und man weiß ja wie kritisch das Mailänder Publikum sein kann. Auch Fabio Sartori als Foresto, der einzige Italiener heute Abend, hat viel Applaus bekommen."Der Regisseur Davide Livermore habe den Stoff in ein fiktives 20.

Jahrhundert verlegt, das an die 40er Jahre erinnere.

"Es ist eine sehr filmische Kulisse, bei der man an Hollywood denkt.

Es gibt viele Videos und ein sehr vielseitiges Bühnenbild." In den Videos werde unter anderem die Ermordung von Odabellas Vater durch Attila gezeigt.

Überhaupt spielten Gewalt und Grausamkeit eine große Rolle.